BABE Berufsvereinigung der Arbeitgeberinnen privater Bildungseinrichtungen BABE Kollektivvertrag

Satzung des BABE-KV

Das Bundeseinigungsamt beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz hat den BABE-Kollektivvertrag per 1. Oktober 2010 erstmals zur Satzung erklärt. Damit gilt der BABE-KV nicht nur für die Mitglieder der BABE, sondern für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jener Einrichtungen, deren Hauptzweck in der außerbetrieblichen Erwachsenenbildung liegt, soweit sie nach arbeitsmarktrechtlichen Vorschriften oder bundes- oder landesrechtlichen Fördervorschriften als Einrichtungen der außerbetrieblichen Erwachsenenbildung anerkannt sind. Nach den jährlichen KV-Verhandlungen muss beim Bundeseinigungsamt der Antrag auf Satzung für die jeweils aktuelle Version des KV gestellt werden.

Der BABE-KV 2018 wurde mit Wirkung ab 1. Mai 2018 zur Satzung erklärt.

Änderungen des fachlichen Geltungsbereichs der Satzung 2017 

Auf gemeinsamen Antrag der BABE und der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) wurde der fachliche Geltungsbereich der Satzungsverordnung  (§ 1 a) ausgeweitet. 

Gültig ab 1. Jänner 2017:
Das Wort "berufsorientiert" vor dem Ausdruck "außerbetriebliche Erwachsenenbildung" wurde gestrichen. 

Gültig ab 1. Mai 2017:
Nach dem Wort "Fördervorschriften" wurde "oder Fördervereinbarungen" eingefügt.

Die aktuelle Satzungsverordnung enthält beide Änderungen (Download am Ende der Seite).


 Rund 9.000 ArbeitnehmerInnen in privaten Bildungseinrichtungen sind betroffen

Seit dem 1. Oktober 2010 gelten die meisten Bestimmungen des BABE-Kollektivvertrags für alle in Österreich tätigen privaten Einrichtungen, deren Hauptzweck in der außerbetrieblichen Erwachsenenbildung liegt. Der BABE-Kollektivvertrag ist nun für fast 9.000 ArbeitnehmerInnen in über 500 Bildungseinrichtungen anzuwenden, wobei einzelne Bestimmungen des KV von der Satzung ausgenommen sind. 


Vom Geltungsbereich ausgenommen sind

  • Öffentlich-rechtliche Einrichtungen.
  • ArbeitnehmerInnen, die in Maßnahmen nach sozialhilfe- bzw. behindertenrechtlichen Bestimmungen des Bundes und/oder der Länder beschäftigt werden.
  • (Ferial-)PraktikantInnen und VolontärInnen.
  • Arbeitsverhältnisse, die durch einen Kollektivvertrag oder durch ein Dienstrecht einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erfasst sind.

Für ArbeitnehmerInnen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen mit der Zielsetzung der Reintegration in den Arbeitsmarkt („Transitarbeitskräfte”) gilt die Satzung mit Einschränkungen.


Bessere Arbeitsbedingungen, fairer Wettbewerb, Qualitätssicherung

Seit  ihrer Gründung 2002 macht sich die BABE gemeinsam mit ArbeitnehmerInnenvertretungen der Branche für bessere Arbeitsbedingungen, Sicherung der Qualität und faire Wettbewerbsbedingungen stark. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die Satzung des BABE-Kollektivvertrags, die seinen Geltungsbereich ausdehnt. Der KV sichert für alle ArbeitnehmerInnen privater Bildungseinrichtungen gleiche und faire Rahmenbedingungen und ein Mindesteinkommen. Einheitliche Standards verhindern Wettbewerbsverzerrungen und Preisdumping zu Lasten der Beschäftigten und auf Kosten der Qualität.

Download: Satzungsverordnung des BABE-KV mit 1. Mai 2018pdf  


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